Bisherige Maßnahmen der Stadt Moosburg

Bereits vor der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes, hat die Stadt Moosburg einige Maßnahmen zur Erreichung des Ziels 2035 unternommen.   u. a.:

 

Energiewende Mobilität

 

  • Der Verkehr ist für ca. 30 % des Energieverbrauchs in Moosburg verantwortlich.
  • Moosburg ist Mitglied bei der MiFaz (Mitfahrzentrale).Unterstützung Stadtteilauto Moosburg durch kostenlose Stellflächen.
  • Aktionstag „Ohne Auto in meine Stadt“ (2007)
  • Gründungsmitglied bei der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern AGFK (2012).
  • Teilnahme am Stadtradeln seit 2010 mit 200 bis 480 Teilnehmern und umfangreichem Begleitprogramm (z. B. Fahrradsegnung, Radtouren, Vorträge) und sozialer Komponente (z. B.: Lebenshilfe, Bennie & Co).
  • Ausstellung „Radlust“ in der Sparkasse (2010) und Bücherei (2012).
  • Fahrradbörse (seit 2016).
  • Beschluss 2016: 60.000 € für zusätzliche Fahrradabstellanlagen am Bahnhof.
  • Errichtung der E-Ladesäule

 

Energiewende Strom

 

  • Der Stromverbrauch ist für ca. 21 % des Energieverbrauchs in Moosburg verantwortlich. Damit ist er der kleinste Sektor und der einfachste Baustein der Energiewende.
  • Errichtung von Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden, Bauhof  (75 kWp), Grundschule Süd (Bürgerbeteiligungsanlage 16 kWp),  Grundschule Nord (35 kWp), Mittelschule (21 kWp),
  • Stadtratsbeschluss städtische Dächer für PV-Anlagen zur Verfügung zu stellen, soweit sie nicht selbst genutzt werden, z. B. Eisstadion (340 kWp), Parkhaus Bahnhof (115 kWp), Kindergarten Aich (26 kWp), Bauhof (Bürgerbeteiligung 16 kWp), Jugendhaus (10 kWp).
  • Bei Neubau des Kindergartens Georg-Schwaiger-Str. und des Obdachlosenheims werden PV-Anlagen berücksichtigt.
  • Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED (seit 2011).
  • Mitglied bei der Bürgerenergiegenossenschaft Freisinger Land.
  • Unterstützung bei den Anträgen für zwei PV-Freiflächen Anlagen (2017)

 

Energiewende Wärme

 

  • Der Wärmeverbrauch ist für ca. 49 % des Energieverbrauchs in Moosburg verantwortlich. Damit ist er der größte Sektor und der wichtigste Baustein der Energiewende
  • Mitbegründung der Aktionsgemeinschaft „SONNE FÜR MOOSBURG“ (2003) zur Förderung der Nutzung von Solarthermie (Wärme von der Sonne) und der Altbausanierung.
  • Förderprogramm für Thermografieaufnahmen (50 % Förderung, ab 2007)
  • Energiestudie zur Heizungsoptimierung in städtischen Gebäuden durch Prof. Floß (Hochschule Biberach).
  • Bau eines Nahwärmenetzes (ab 2011), das mit der Abwärme der Kläranlage und zusätzlich einem Hackschnitzelheizwerk betrieben wird.
  • Energetische Sanierung zahlreicher städt. Liegenschaften (z. B. Grundschule Nord, Eisstadium, Mittelschule, Albinturnhalle) und Umstellung auf regenerative Heizungsenergien. Mit der Stadtbücherei wurde ein denkmalgeschütztes Gebäude saniert.
  • Förderprogramm für die städt. Baugebiete Alte Thalbacher Straße I und II sowie Georg-Schweiger Straße mit der Förderung von Energieberatung, solarer Heizungsunterstützung und hoher Energiestandard ab 2005

 

Innovatives Energiekonzept der Kläranlage

 

  • Kläranlagen gehören zu den größten kommunalen Energieverbrauchern. Durch das innovative Konzept in Moosburg wird ein Großteil des nötigen Stroms selbst produziert und bei der Wärme sogar ein Überschuss erzielt.
  • Strom und Wärmeproduktion mittels einer Brennstoffzelle, Blockheizkraftwerken und einer Photovoltaikanlage.
  • Einspeisung der Überschusswärme ins Nahwärmenetz Neustadt.
  • Ersatz der Brennstoffzelle nach Ende der Nutzdauer durch ein weiteres BHKW.

 

Sonstiges

 

  • Mitgliedschaft: Klimaschutzbündnis im Landkreis Freising seit 2012
  • Fair Trade Kommune

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